Das Bedürfnis nach körperlicher Auseinandersetzung und spielerischem Kämpfen ist ein natürliches. Die längste Zeit in unserer menschlichen Evolutionsgeschichte gehörten Kämpfen, Jagen und Fliehen zu den überlebensnotwendigen Fähigkeiten.

Heute ist das Überleben zwar ein wenig komfortabler geworden und wir jagen nur selten noch unser Essen selbst, doch der Bewegungsdrang ist weiterhin vorhanden und insbesondere bei Kindern leicht zu beobachten. Viele Erwachsene und auch schon Jugendliche haben den Bewegungsdrang abgelegt, verloren oder verlernt. Manch Einer vermutet, dass dieser Prozess schon in der Schule beginnt, wenn Kinder lernen ‚still zu sitzen’ oder sich nur noch zu bewegen, wenn es Leistung in Form von guten Noten oder Pokalen verspricht.

Durch Ringen, Raufen und Kämpfen treten Menschen in einer besonderen Art und Weise in Kontakt, mit sich und dem anderen Menschen. Diese Zusammenkunft setzt hohes Vertrauen in sich selbst und nicht zu Letzt auch in den Anderen voraus.

Kämpfen in beispielsweise chinesischer Tradition ist im tiefsten Grunde eine Achtsamkeitsübung und damit eine ganzheitliche Praxis für Körper und Geist. Die Teilnehmer fördern ihre sozialen, körperlichen sowie psychischen Fähigkeiten und haben die Chance sie auf einer Ebene weiter zu entwickeln, die ihnen liegt.

Rahmen, Regeln und Rituale

Damit Kinder und Jugendliche Kämpfen als etwas erleben, das positiv besetzt ist und sie stärkt, benötigen sie einen klaren Rahmen, Regeln und Rituale. So werden sie verstehen, dass Kämpfen nur in Ordnung ist, solange es beide Beteiligten wollen.

Wir kämpfen gerne mit den Kindern und Jugendlichen Ihrer Einrichtung, aber auch mit Ihnen wenn Sie es wollen.

Nehmen Sie Kontakt auf und wir denken gemeinsam weiter ob ringen, raufen und kämpfen etwas für Sie ist und wie wir es umsetzen könnten – als Projekt oder auch als Weiterbildung.